Montag, 29. Juli 2013

Tag 41 - Back to business

Fluoxetin 10-0-0
Seroquel 0-0-100
+ Folsäure
+ B Vitamine

So ein Montag nach 3 Tagen Festival ist ja schon irgendwie belastend. Aber abgesehen davon, dass ich hundemüde bin, obwohl ich alle Nächte mind. 7 Stunden geschlafen habe, gehts mir gut.
Ich bin mir nicht so ganz sicher aber ich habe schon das Gefühl, dass diese bleierne Müdigkeit irgendwie mit meinen Medikamenten zusammenhängt. Ich hab da aber weniger das Absetzen vom Fluoxetin im Verdacht als viel mehr das Seroquel. Das habe ich ja im letzten Jahr eher schlampig eingenommen und je nach Zubettgehzeit dann einfach kleinere Dosen, um nicht so einen Überhang zu haben. Seitdem ich angefangen habe, das Fluoxetin zu reduzieren nehme ich das Seroquel ja jetzt wieder regelmäßig mit 100mg. Keine Ahnung, ob das nach der Zeit jetzt noch eine Nebenwirkung der Erhöhung ist oder ob mir das Aufputschende des Fluoxetins fehlt.

Ich hatte ja ursprünglich geplant, als nächstes das Fluoxetin weiter auf 5mg zu reduzieren und gleichzeitig mit dem Seroquel auch auf 50 mg zu gehen. Nach dem, was ich so gelesen habe, wäre das aber vermutlich ein etwas zu riskanter Schritt. Ich möchte aber glaube ich trotzdem gerne das Seroquel ein bisschen reduzieren, um diese Müdigkeit loszuwerden. Vielleicht einfach nicht gleich auf die Hälfte runter sondern erstmal auf 75mg und dabei das Fluoxetin erstmal bei 10mg lassen. Letzteres hat ja einfach eine ziemlich lange Halbwertzeit, so dass mein Körper eigentlich noch gar nicht bei 10mg angekommen ist, sondern vermutlich noch irgendwo bei 20mg hängt. Mir wurde online sogar geraten, da evt. wieder auf 20mg hochzugehen, weil meine Absetzschritte zu schnell und zu drastisch wären. Allerdings möchte ich jetzt ungern da nochmal ein Hoch und Runter anfangen, werde also erstmal dabei bleiben und nur nicht so schnell weiter reduzieren.

Ansonsten habe ich das Gefühl, dass ich etwas intensiver wahrnehme, was meine Gefühle angeht. Aber gar nicht negataiv, also keine dollen Schwankungen oder so. Es fühlt sich alles einfach ein kleines bisschen bunter und "näher dran" an. Das könnte mir jetzt eigentlich auch Angst machen, weil ich ja zu schlimmen Zeiten genau das Problem hatte, dass ich keine Schutzhülle hatte und alles sofort an mich herangekommen ist, weil ich nichts abpuffern konnte, tut es aber komischerweise nicht. Es ist auch ein so feiner Unterschied, dass ich manchmal auch denke, ich bilde mir das vielleicht nur ein, wer weiß.

Soweit also immer noch alles in Ordnung. Ich hoffe einfach, dass es so bleibt und gehe die nächsten Schritte weiter positiv an. Negativ denken, kann ich immer noch, wenns Grund dazu gibt. ;)



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